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Ein Gärtnermädchen von Athen Saß auf dem Markt mit ihrem bunten Krame; Ein Körbchen wars voll Rosen, Tausendschön, Jesmin und Nelken. Eine hagre Dame, Sie war histerisch, trat zu ihr: Pfui, sprach sie, mit dem Tand, ich gebe nichts dafür: Kaum bricht der Abend ein, so werden deine Nelken, Jesmin und Tausendschön verwelken. Gestrenge Frau, versetzt das arme Kind, Der Käufer wird ja nicht von mir betrogen; Ich sage nicht, daß sie unsterblich sind. So, Leser, denk ich auch von diesen Apologen. |
| Petrarca |
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Proverai tua Ventura Fra magnanimi pochi. |