Der Spieler und der Bettler.


        Ein Spieler, der zehntausend Gulden
Mit Parolieren durchgebracht,
Und auf sein Ehrenwort noch Schulden
Für mehr als er besaß gemacht,
Schlich mit Gesang, wie ein Franzose,
Der heimlich flucht, vom Caffehaus,
Und zog sein letztes Gut, die Dose,
Die Grillen zu zerstreun, heraus.

Da fleht um eine milde Steuer
Ein Greis ihn an. Laß mich in Ruh,
Sprach er, ich habe keinen Dreyer;
Willst du Toback? so greife zu.
Was braucht es, Herr, daß ich erst niese?
Versetzt der Greis mit schlauem Spott,
Man sagt mir täglich ohne Priese
Nur allzuhäufig: Helf dir Gott!


Vorige Seite Titelseite Nächste Seite